Übergabe der Gewinner Trikots von Röstfein und Radio SAW

Am 14.05.2014 gewann unsere Geschäftsführerin Sandra Saemann einen Trikotsatz bei Radio SAW der Firma Röstfein für unsere C-Jugend.
Gestern erfolgte nun die feierliche Übergabe der Trikots durch eine Vertreterin der Firma Röstfein bei uns im Stadion.
Foto: Übergabe der Gewinner Trikots von Röstfein und Radio SAW Am 14.05.2014 gewann unsere Geschäftsführerin Sandra Saemann einen Trikotsatz bei Radio SAW der Firma Röstfein für unsere C-Jugend. Gestern erfolgte nun die feierliche Übergabe der Trikots durch eine Vertreterin der Firma Röstfein bei uns im Stadion.

Übergabe der Gewinner Trikots von Röstfein und Radio SAW

Am 14.05.2014 gewann unsere Geschäftsführerin Sandra Saemann einen Trikotsatz bei Radio SAW der Firma Röstfein für unsere C-Jugend.
Gestern erfolgte nun die feierliche Übergabe der Trikots durch eine Vertreterin der Firma Röstfein bei uns im Stadion.

Besuch unser Präsidenten und Vizepräsidenten beim VfL Wolfsburg

Besuch unser Präsidenten und Vizepräsidenten beim VfL Wolfsburg

Am Samstag, den 10.05. waren unser Präsident Sven Saemann und unser Vizepräsident Bernd Berger auf Einladung des VfL Wolfsburg im Stadion und trafen dort auch auf den Geschäftsführer Sport Klaus Allofs und übergaben ihm eine Grußbotschaft in Form eines Videos und einer Bildmappe unseres Vereins.

„Kleine, sichere Schritte“

Klaus Allofs besucht Sozialpartner-Event am „Gemeinsam bewegen“-Spieltag.

Der letzte Bundesliga-Spieltag der Saison 2013/2014 stand beim VfL Wolfsburg im Zeichen der CSR-Initiative „Gemeinsam bewegen“. Rund um die Saisonabschluss-Partie des VfL gegen Borussia Mönchengladbach war eine gesunde Lebensgestaltung ein überall anzutreffendes Thema. So gab es bereits in den Tagen zuvor die Muuvit-Abschlussveranstaltung, am Spieltag die Spiel und Bewegungsmeile für Kinder und am morgigen Sonntag zum Abschluss noch den VfL-Kids-Day. Ein weiteres Highlight am Samstag war das Sozialpartner-Event in der Halle09, zu welchem 150 Gäste aus „Anstoß VfL“-Partnerschulen, -vereinen und -kitas eingeladen waren. Darüber hinaus stieß noch ein weiterer Ehrengast aus den Reihen des VfL dazu: Geschäftsführer Klaus Allofs.

Ein Hauptaugenmerk der Veranstaltung lag auf dem Erreichten des vergangen Jahres. So wurden vor allem die Erfolge im Bereich des CSR beleuchtet. Eine Aktion für Integration wie „Fairness erleben“, das VfL-Wiki im Bereich der Bildung, Muuvit zum Thema Gesundheit oder der Ausflug der gesamten Geschäftsstelle sowie den Profis und der Frauen-Bundesligamannschaft nach Calbe, um der vom Hochwasser geschädigten TSG unter die Arme zu greifen und beim Wiederaufbau zu helfen. Klaus Allofs ließ es sich nicht nehmen, trotz eines großen Pensums am letzten Bundesliga-Spieltag, auch im Eventcenter vorbeizuschauen und darauf hinzuweisen, welch hohen Stellenwert die Initiative „Gemeinsam bewegen“ beim VfL hat.

So erzählte er als Schirmherr der Muuvit-Aktion nicht nur was zum Bewegungs- und Lernabenteuer für Kinder, sondern übergab auch ein VfL-Trikot mit sämtlichen Unterschriften des Bundesliga-Kaders an Vertreter des FC Halle-Neustadt. Der Partner-Verein wurde bereits vom DFB mit dem Integrationspreis für die großartige Arbeit ausgezeichnet, die bei der Integration von Jugendlichen mit einem Migrations-Hintergrund geleistet wird. Natürlich zeigten die anwesenden Partner auch großes Interesse an der aktuellen sportlichen Lage der Wölfe. „Wir machen kleine, sichere Schritte. Wir wollen nicht zu defensiv auftreten, aber auch nicht größenwahnsinnig werden“, so Allofs. Dazu trage auch das hervorragende Arbeitsklima bei: „Man muss gerne zur Arbeit gehen. Da können wir uns glücklich schätzen, weil bei uns alle ihre Leidenschaft ausleben können.“ Im Anschluss an das gut zweistündige Event folgten für die Teilnehmer noch weitere Highlights. Zunächst bekamen sie eine Führung durch die Katakomben der Volkswagen Arena, ehe etwas später der Besuch des Bundesliga-Spiels auf dem Plan stand.
Quelle: Homepage VfL Wolfsburg

FC Halle-Neustadt gewinnt bei Radio SAW Trikot`s

Unsere Gewinner
Gewinnt Trikotsätze mit radio SAW und den im nu Malzkaffee's von Röstfein Kaffee

Unsere Geschäftsführerin Sandra Hiller hat heute bei Radio SAW einen Trikotsatz von Röstfein Kaffee für unseren Nachwuchs gewonnen. Herzlichen Glückwunsch!
(Quelle: Radio SAW)

 

 

Unsere Gewinner

Gewinnt Trikotsätze mit radio SAW und den im nu Malzkaffee's von Röstfein Kaffee
Datum: 14.05.2014
Sandra aus Schkopau
Gewinn: 1 Trikotsatz für FC Halle-Neustadt e.V. Fußball 13/14 Jahre

Datum: 13.05.2014
Ulf aus Roxförde
Gewinn: Trikotsatz für die Jugendfeuerwehr Roxförde

Datum: 12.05.2014

Daniela aus Coswig
Gewinn: Trikotsatz für die Handball C-Jugend (13/14 jahre ) männlich des SV Blau Rot Coswig

DFB- und Mercedes-Benz-Integrationspreis – FC Halle-Neustadt gehört zu den Preisträgern

Am Dienstagabend wurde während einer festlichen Gala im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart der DFB-Integrationspreis verliehen. Die Preisträger wurden von DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, dem Nationalteammanager Oliver Bierhoff und Ursula Schwarzenbart, Leiterin des Global Diversity Office der Daimler AG, geehrt.

 

In der Kategorie „Vereine“ belegte der FC Halle-Neustadt e.V. den 3. Platz. Als Sieger wurde der SV Türkgücü Kassel 1972 e.V. gekürt. Der F.C. Borussia Dröschede 1911 e.V. belegte den 2. Platz. Der DFB- und Mercedes-Benz-Integrationspreis wird seit 2007 jährlich verliehen. Bisher zählte erst einmal ein Verein aus Sachsen-Anhalt zu den Gewinnern. Der Naumburger BC 1920 e.V. belegte 2008 den 2. Platz in der Kategorie „Vereine“.

 

Fußball als Ort der Begegnung

Der Integrationspreis wurde in drei weiteren Kategorien vergeben. In der Kategorie "Schule" setzte sich die Grundschule Völklingen durch. Der Verein Mitternachts Sport und dessen Schirmherr, Nationalspieler Jèrome Boateng, wurden in der Kategorie "Freie und Kommunale Träger" prämiert. Der 1. FSV Mainz 05 erhielt einen Sonderpreis für seine herausragende Integrationsarbeit.

„Fußball schafft einen der wichtigsten Orte der Begegnung. Im Fußballverein und auf dem Platz treffen wir uns, ganz egal wie viel wir im Geldbeutel stecken haben oder in welchem Land unsere Eltern geboren wurden“, sagte Wolfgang Niersbach.

 

Halle als Vorbild

Der FC Halle-Neustadt e.V. setzt sich seit Jahren für die Integration von Jugendlichen ein. In den letzten 15 Jahren wurden mehr als zehn Projekte realisiert, u.a. Fußball für (H)alle- hier beim FC (H)alle-Neustadt (Unterstützung für junge Fußballtalente egal welcher Herkunft oder welchem sozialen Status), „Spielen statt Dealen- Keine Macht den Drogen“ (Jährliche Osterturniere für Nachwuchsmannschaften der F- bis D-Jugend), Gemeinsam Fit! (Sportfest für Deutsche und Familien mit Migrationshintergrund) und Mach mit - Fußball-Kid! (Unterstützung für junge Fußballtalente).

FSA-Pressesprecher Volkmar Laube: „Wir freuen uns, dass mit dem FC Halle-Neustadt e.V. wieder ein Verein aus Sachsen-Anhalt zu den Preisträgern gehört. Integration ist für Präsident Sven Saemann und sein Team kein Schlagwort, sondern eine Selbstverständlichkeit, die im Verein täglich gelebt wird. Nachahmer sind im FSA ausdrücklich erwünscht und jederzeit willkommen.“

 

Hier das Video über den FC Halle-Neustadt:
http://tv.dfb.de/index.php?view=6972
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Foto: Integrationspreis: DFB-TV zeigt Videoporträts der Nominierten Für Integration und Fairplay: Bierhoff (M.) überreicht Preis am 4. MärzZehnmal funktionierendes Miteinander. Zehnmal Respekt und Fairplay. Integration, darum geht es – beim Fußball, durch den Fußball, für den Fußball. DFB-TV war auf der Suche. In Hamburg und Halle, in Berlin und Butzbach, in Köln und an der Bergstraße, in Holstein und Nordrhein-Westfalen, in Rheinlandpfalz und Hessen. In den kommenden Tagen zeigen wir auf DFB-TV zehn Videoporträts der Nominierten des diesjährigen DFB- und Mercedes-Integrationspreises. Der DFB und sein Generalsponsor veranstalten die Preisgala am 4. März im Stuttgarter Mercedes-Benz-Museum. DFB-Präsident Wolfgang Niersbach, die Leiterin des Global Diversity Office der Daimler AG, Ursula Schwarzenbart, und Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff, werden die Preise in den Kategorien Verein, Schule, Freie Träger und Sonderpreis am Vorabend des Chile-Länderspiels überreichen. Unsere Kamerateams waren bei den Nominierten vor Ort und haben versucht, Bilder sprechen zu lassen. Und die Fußballer selbst. Kräftige Bilder, packende Geschichten sind entstanden. Gelebte Integration im Norden, Süden, Osten und Westen Wie Jérôme Boateng und der Sozialpädagoge Ismail Öner einen Berliner Bezirk davor bewahren, in Gewalt und Perspektivlosigkeit zu versinken. Wie Türkgücü Kassel für das Andenken eines der Opfer der NSU-Mordserie kämpft. Wie ein kleiner Klub in Iserlohn kulturelle Vielfalt gestaltet - und dabei wie zufällig die Zauberformel fürs neue Ehrenamt entdeckt. Wie der dienstälteste Präsident der Fußball-Bundesliga das Geld – na ja, etwas Geld - nicht in den nächsten Superstar investiert, sondern in eine starke CSR-Abteilung. Wie Jugendliche in ganz Deutschland Spaß haben, wenn sie Fußball spielen – und die kulturelle Herkunft dabei (fast) gleichgültig wird. 100% Deutscher? 100% Türke? Die meisten Einwanderer und deren Kinder fühlen sich irgendwie der alten und neuen Heimat zugehörig. Was uns eint, ist die Liebe für den Fußball. Das Spiel am Wochenende. Die Sehnsucht nach dem Titel. 100% Fußballer. Nehmen Sie sich also bis zum 4. März einmal am Tag drei Minuten Zeit. Für Geschichten, in denen es um Fußball geht. Und um mehr. Hier das Video über den FC Halle-Neustadt: http://tv.dfb.de/index.php?view=6972

Gemeinsam mit dem 23-fachen DFB-Auswahlspieler, Cacau, und dem DFBGeneralsekretär Helmut Sandrock, präsentieren Sven Saemann, Präsident des FC Halle- Neustadt e.V., mit der sieben Monaten alten Tochter Janina auf dem Arm und Lebensgefährtin Sandra Hiller, die im Verein als Geschäftsführerin fungiert, sowie Hagen Wolfram, Technischer Leiter beim FC Halle-Neustadt e.V., und Ursula Schwarzenbart von der Daimler AG den Preis (v.l.). (Quelle: DFB)

Mitteldeutsche Zeitung vom 05.03.2014

FC Halle-Neustadt

 

Fußball für Jugendliche mit Problemen

05.03.2014 10:25 Uhr | Aktualisiert 05.03.2014 10:54 Uhr
 
 
B-Jugend-Training beim FC Halle-Neustadt: So vielfältig wie die Trikots ist auch die Herkunft der Spieler.  (BILD: Schulz)
Von Julius Lukas
 
Der FC Halle-Neustadt kümmert sich seit Jahren um Jugendliche mit Problemen, darunter viele aus Einwandererfamilien aus der Türkei, Syrien, Polen und dem Irak. Alles begann 1999 mit einem Turnier für Jugendmannschaften. Für seinen Einsatz bekam der Verein jetzt den Integrationspreis des Deutschen Fußball Bundes.
 
Halle (Saale)/MZ

Die zwei blonden Jungen sind erst seit kurzem im Team der B-Jugend des FC Halle-Neustadt. Sie heißen Andreas und Jonathan und kamen vor knapp vier Monaten mit ihrer Mutter aus Polen nach Deutschland. Nun stehen sie mit elf anderen Jugendlichen auf dem Kunstrasenplatz ihres Vereins und hören Sven Saemann zu. Es ist Donnerstag, kurz nach halb sechs. Das Flutlicht ersetzt langsam die Sonne. Trainingsbeginn der B-Jugend.

Saemann ist der Präsident des FC Halle-Neustadt und gleichzeitig Trainer von Jonathan, Andreas und den anderen Jugendlichen. Nachdem er die ersten Übungen erklärt hat, schauen sich die blonden Jungen etwas ratlos an. Ein paar polnische Worte fallen, dann laufen sie mit einem Ball am Fuß los.

„Die beiden sprechen kaum Deutsch“, erklärt Saemann. Ein Problem sei das aber nicht. „Fußball ist ja wie eine eigene Sprache, die versteht fast jeder.“ Es ist diese Lockerheit, die den FC Halle-Neustadt zu einem besonderen Verein macht.

Als am Dienstagabend im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart der Integrationspreis des Deutschen Fußball Bundes (DFB) verliehen wird, gehört auch Sven Saemann mit seinem Club zu den Gewinnern. Kurz nach 20 Uhr steht er auf der Bühne, neben sich seine Lebensgefährtin Sandra Hiller, die auch Geschäftsführerin des Vereins ist, auf den Armen hat er die sieben Monate alte gemeinsame Tochter Janina. Unter 130 Bewerbern kamen die Neustädter in der Kategorie „Verein“ auf den dritten Platz. Überreicht wird der Preis unter anderem von DFB-Generalsekretär Helmut Sandrock und dem 23-fachen Nationalspieler Cacau.

Es ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen, mit der ein Fußballclub abseits sportlicher Erfolge in Deutschland geehrt werden kann. Den DFB beeindruckten vor allem die Projekte des Vereins. „Begonnen hat alles 1999 mit ,Spielen statt Dealen’“, erinnert sich Saemann. Bei dem Turnier traten Jugendmannschaften gegeneinander an, daneben wurde über Drogen und ihre Folgen informiert. „Wir haben uns dann jedes Jahr etwas Neues einfallen lassen.“ 2002 gab es zum Beispiel einen Russischen Abend mit Tee aus dem Samowar. Sechs Jahre später lud der Club zum interkulturellen Sportfest ein. Das Motto: „Wer gemeinsam Sport treibt, achtet seine Mitmenschen.“ Mehr als zehn Projekte veranstaltete der Verein in den vergangenen 15 Jahren. Der Integrationsgedanke stand zu Beginn noch gar nicht im Vordergrund.

100% Fußballer: FC Halle-Neustadt

In Halle-Neustadt ist der Anteil von Jugendlichen mit Migrationshintergrund höher als in anderen Vierteln. Das spiegelt sich in Clubs wie dem FC Halle-Neustadt wieder. Oft sind sie der erste Anlaufpunkt für Menschen, die neu in einer Stadt und einem Land sind. So wie Jonathan und Andreas, die sich kurz nach ihrer Ankunft in Deutschland bei Sven Saemanns Truppe anmeldeten.

Wie vielfältig die Herkunftsländer der Spieler sind, wird auch beim Training der B-Jugend deutlich. Im Schein des Flutlichtes steht Sven Saemann am Spielfeldrand. Zu zweit müssen seine Jungs mehrere Stationen absolvieren. „Wir machen heute ein etwas härteres Training, weil das letzte Spiel nicht so gut lief.“ 19:1 hat sein Team im Pokal verloren. „Wir wussten, dass die anderen besser sind, aber irgendwann haben wir uns aufgegeben“, sagt der Trainer.

An einer Station stehen Bekir und Samir. Sie helfen sich beim Anziehen von Gewichtswesten. Sie sollen damit kurze Sprints machen. Von dem Preis für ihren Verein haben die beiden gehört. „Aber worum es da genau geht, weiß ich nicht“, sagt Samir. Jeder zweite der B-Jugend-Spieler hat einen Migrationshintergrund: Türkei, Syrien, Polen, Irak. Doch für die Jungen scheint das nicht wichtig zu sein. „Bei den meisten weiß ich gar nicht, wo sie geboren sind oder woher ihre Familie stammt“, sagt Bekir und sprintet los. „Wir sind ein Team und halten zusammen. Das ist die Hauptsache“, sagt Samir und folgt ihm.

Den Preis des DFB hat der FC Halle-Neustadt für sein jahrelanges Engagement, die vielen Projekte bekommen. Und ein bisschen auch, weil Integration in dem Verein eine Selbstverständlichkeit ist.

( Quelle: mz-web.de)